Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden!

Fallen beim Immobilienverkauf

Die meisten Leute verkaufen nur einmal in Ihrem Leben eine Immobilie. Daher fehlt oft die Erfahrung, um nicht Opfer einer der vielen teuren Fallen zu werden, die dort lauern. Hier listen wir die wichtigsten Fehler auf, die Sie beim Verkaufen Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung dringend vermeiden sollten:

 

1. Falle: Der Höchstpreis-Makler

Oft wird ein Verkäufer mehrere Makler kontaktieren, bevor er einen Preis für seine Immobilie festlegt. Die meisten entscheiden sich dann für den Makler, der den höchsten Preis verspricht. Doch dies kann sehr teuer werden, denn nicht der Makler macht den Preis, sondern der Markt! Schließlich muss auch immer ein Interessent gefunden werden, der bereit ist, den geforderten Preis zu zahlen. Daher unser Tipp: Lassen Sie sich vom Makler unbedingt ausführlich erläutern, wie er den Verkaufspreis ermittelt hat.

Warum der Höchstpreis-Fehler viel Geld kosten kann, erfahren Sie im nächsten Punkt.

 

2. Falle: Der falsche Verkaufspreis

Liegt der angesetzte Verkaufspreis zu niedrig, können Sie schnell sehr viel Geld verlieren. Liegt er zu hoch, steht die Immobilie wochenlang zum Verkauf und es findet sich kein Käufer. Dann muss der Preis nach unten korrigiert werden. Dies registrieren die Interessenten und warten auf weitere Preissenkungen. So ergibt sich ein Teufelskreis, der den Verkäufer letztlich sehr viel Geld kostet.

 

3. Falle: Emotionen

Viele Verkäufer hängen emotional sehr an ihrer Immobilie. Dies ist verständlich, haben sie doch oft jahrzehntelang dort gewohnt und viel Geld und Arbeit in die Erhaltung investiert. Doch von diesen Emotionen sollten Sie sich vor dem Verkauf trennen. Denn wenn Sie sich zu stark mit den Renovierungen identifizieren, die Sie über die Jahre erarbeitet haben, aber die Interessenten nicht wertschätzen, setzen Sie den Verkaufserfolg aufs Spiel. Machen Sie sich klar, dass Ihr Heim beim Verkauf zu einer Ware wird. Ab jetzt zählt nur noch, was die Interessenten auf dem Markt bereit sind, für Ihre Immobilie zu bezahlen. Am besten nehmen Sie deshalb einen guten Immobilienmakler in Anspruch, der Ihnen professionell einen realistischen Verkaufspreis für Ihr Haus oder Ihre Wohnung ermittelt.

 

4. Falle: Der falsche Verkaufsstart

Wenn die Entscheidung zum Verkauf getroffen ist, wollen viele Verkäufer keine Zeit verlieren und starten sofort die Vermarktung. Doch Vorsicht! Hierbei ist folgende Regel zu bedenken: Das Interesse an einer Immobilie ist dann am größten, wenn sie zum ersten Mal inseriert wird.

Wenn die Immobilie zum ersten Mal zum Verkauf ins Internet eingestellt wird, sollte das Exposé daher schon mit lebendigen Texten und professionellen Fotos ausgestattet sein. Auch bei den ersten Besichtigungen soll das Haus oder die Wohnung tipptopp aufgeräumt sein. Denn sonst können Sie potentielle Käufer verprellen und Ihre Immobilie entwickelt sich zum Ladenhüter, der dann nur weit unter Preis verkauft werden kann.

 

5. Falle: Ein schlechtes Exposé

Das Exposé, also die Vorstellung der Immobilie mit Text und Fotos, ist das Wichtigste beim Verkauf. Denn dies ist der erste Eindruck, den der Interessent von Ihrer Immoblie erhält. Hier werden leider viel zu oft entscheidende Fehler gemacht: Stumpfe Aufzählung von Daten im Text des Exposés, dazu dunkle und teilweise schiefe Fotos. So nimmt man jedem Interessenten die Lust, diese Immobilie zu besichtigen!

Ein Exposé sollte lebendige Texte enthalten, die dem Käufer richtig Lust machen, in dieses Objekt einzuziehen. Unterstützt wird dies durch professionelle Fotos, die die Schönheit der Immobilie zur Geltung bringen. Und es geht noch besser: Wird darüber hinaus noch eine virtuelle 360°-Besichtigung angeboten, kann der Interessent von zu Hause aus die Immobilie besichtigen, als wäre er vor Ort - und sich in Gedanken schon im neuen Zuhause einrichten.

Achten Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie also unbedingt darauf, dass das Exposé die Interessenten anspricht! Sollten Sie einen Makler beauftragen, prüfen Sie am besten vorher auf seiner Homepage, ob die Exposés die oben genannten Kriterien erfüllen.

 

6. Falle: Falsche Hoffnungen machen

Oftmals verabschieden sich Interessenten nach einer Besichtigung beim Verkäufer und sind voll des Lobes über die Immobilie. Dann sind die Verkäufer überglücklich, weil sie glauben, schon einen Käufer gefunden zu haben. Achtung! Meistens sind die Interessenten nur höflich und wollen den Gastgebern nicht vor den Kopf stoßen. Oftmals trauen sie sich daher nicht, den Verkäufern direkt zu sagen, dass sie kein Interesse an der Immobilie haben.

Hier hilft es, einen Makler einzuschalten. Denn ihm gegenüber kommunizieren Interessenten offen und ehrlich, ob sie Interesse am Kauf der Immobilie haben. So erhalten Sie verlässliche Informationen zu den tatsächlichen Kaufabsichten und Ihnen bleiben schmerzhafte Enttäuschungen aufgrund falscher Hoffnungen erspart.

 

7. Falle: Reservierungen

Dies erleben wir immer wieder: Ein Verkäufer möchte seine Immobilie ohne Makler verkaufen. Zunächst sieht es gut aus: Aus dem Bekanntenkreis, über Nachbarn oder über ein privates Inserat findet sich schnell ein Interessent, der kaufen möchte. Dieser bittet nur um ein wenig Geduld, da er zunächst die Finanzierung mit seiner Bank klären muss. Der Verkäufer ist glücklich, dass er so schnell einen Käufer gefunden hat, und reserviert die Immobilie für den Interessenten. Weitere Anfragen werden abgeblockt, es ist schließlich ein Käufer da.

Doch dann ergeben sich Probleme: Der Interessent bekommt angeblich den Kaufpreis nicht von seiner Bank finanziert und möchte den Preis nach unten handeln. Oder er spielt auf Zeit, weil er gleichzeitig nach einer anderen, besseren Immobilie sucht. Nach Wochen, teilweise Monaten bricht der Verkäufer die Verhandlungen frustriert ab - und hat unnötig Zeit und Geld verloren.

Daher sollte sich der Verkäufer immer eine Finanzierungsbestätigung vom Interessenten vorlegen lassen, wenn eine Kaufabsicht besteht. Falls überhaupt, sollte die Immobilie nur wenige Tage reserviert werden, damit der Käufer den Vertrag mit der Bank abschließen kann. So ersparen Sie sich viel Frust und Enttäuschungen.

 

8. Falle: Fehlende Unterlagen

Wenn endlich ein Käufer für die Immobilie gefunden ist, sollte es schnell gehen. Denn je eher Sie den Kaufpreis auf dem Konto haben, desto früher können Sie dieses Geld profitabel einsetzen. Oftmals muss der Käufer einen Kredit aufnehmen und hierfür benötigt seine Bank Unterlagen über die Immobilie. Müssen diese erst mühsam beschafft werden, vergeht wertvolle Zeit. Es ist sogar schon vorgekommen, dass in dieser Zeitspanne der Käufer eine andere - für ihn bessere - Immobilie gefunden hat und den Kauf abgesagt hat!

Halten Sie daher schon von Beginn an alle für eine Finanzierung nötigen Unterlagen bereit, damit Sie diese dem Käufer direkt übergeben können, wenn Sie sich mit ihm auf einen Kaufpreis geeinigt haben.

 

Fazit: Fehler beim Immobilienverkauf sind teuer!

Makler beim Verkauf einer Immobilie

Sie sehen: Beim Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung lauern sehr viele Fallstricke, die für den Verkäufer sehr teuer werden können. Schnell gehen so mehrere zehntausend Euro verloren. Wir helfen Ihnen, diese Fallen zu umgehen und übernehmen gerne den professionellen Verkauf Ihrer Immobilie. Haben Sie Interesse? Dann übermitteln Sie uns hier ganz einfach Ihre Daten und Wünsche und wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

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